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Openstreetmap

10. März 2009

Nicht nur für Reisen sind die interaktiven Strassen- und Landkarten von Openstreetmap bestens geeignet.
Die Seite lädt auch sehr schnell und das Kartenmaterial lässt sich schön exportieren.
Das Beste: Die Karten dürfen frei verwendet werden, man muß nicht mit einer Abmahnung rechnen wenn man sie in seine Homepage einbaut.
Damit gefällt mir Openstreetmap bessser als die klassischeren Online-Routenplaner wie z.B. Map24 oder Msn.
Leider ist noch keine Routenplanung vorhanden.
Das Projekt gefällt mir so gut, daß ich in Bali beginnen werde, mit Hilfe vom Nokia Handy GPS-Daten aufzuzeichen und hochzuladen.
In Deutschland ist das Kartenmaterial schon sehr umfangreich, um nicht zu sagen annähernd komplett, aber in Asien fehlen doch noch „ein paar“ Strassen…

h1

EeePC901 und OpenSuSE 11.1

7. März 2009

Nachdem mein alter Laptop durch ewiges Zocken(meistens der Kiddies) nun die Endphase seines Lebenszyklusses erlebt, brauchte es etwas neues.
Und was passt besser zu einem mobilen Leben als ein Netbook?

Bei Litec gibts den Asus EeePC 901 nun für den gleichen Preis wie in Malaysia und Singapur, aber mit deutscher Tastatur und Garantie.
Leider aber nur die Version mit WindowsXP, nicht die mit Linux.
Deshalb sind auch nur 12GB interner Speicher verbaut anstelle von 20GB bei der Linuxversion :(
Egal, dazu noch eine 8GB SD-Karte gekauft und los geht die Installation von OpenSuSE 11.1 .
Zuerst bitte die DVD laden, da auf der LiveCD kein KDE3 mehr enthalten ist, sondern nur noch KDE4.
KDE4 ist selbst auf meinem relativ schnellen Desktoprechner trotz abschalten der Desktopeffekte kaum benutzbar,
und läuft dort langsamer als auf dem EeePC KDE3!

Auch funktionieren viele Komponenten in KDE4 nicht richtig, so etwa amarok und das DVDIso-mounten in Konqueror.
Kurz: Ich verwende ja auch kein Windows Vista, warum soll ich mir also bei Linux ne Ressourcenschleuder installieren?

Die erste Platte mit 4GB ist bei mir als „/“ mit gemountet,
die zweite mit 8GB als „/usr“, uind die SD-Karte mit 8GB als „/home“.
Bei der Installation keine Swapartition angeben!
Alle Partitionen sind bei mir mit ext2 formatiert, und der Option „noatime“. Dies sorgt für deutlich weniger Schreibzugriffe und verlängert die Lebensdauer des Festspeichers.
Durch diese Partitionierung hat man genug Platz für üppige Installationen.

Beim installieren fror mir der Rechner ein.
Trotzdem setzte sich die Installation beim nächsten Booten problemlos fort.

Man muß einige zusätzliche Repositories einbinden,
damit man u.A. Dvds ansehen kann und mp3s abspielen.

Bluetooth, Wlan und die Webcam laufen problemlos.
Bisher habe ich nur die Sondertasten für Heller/Dunkler, Sound etc noch nicht konfiguriert.

Etwas problematisch ist im Alltagsbetrieb die kleine Bildschirmauflösung von nur 1024x600Pixel.
KDE3 läss sich ja sehr schön konfigurieren, so mache ich die Kontrollleiste sehr klein und baue einen Ausblendknopf rechts ein.
Bei den Fenstern den Rahmen sehr klein stellen,
die Höhe der Titelleiste steht bei mir auf nur 2Px.
Keine Sorge, die Titel kann man trotzdem lesen.
Auch habe ich die Schriftarten auf nur 9Px gestellt, das schafft viel Platz.
Auch in Opera lässt sich die Schriftart kleiner stellen.

Dadurch gewinnt man genug Platz für die meisten Dialogfelder.
Nur ein Tip: häufig ist der Abbrechen und der Ok-Knopf unten außerhalb des Displays.
Einfach „Alt+O“ oder „Alt+A“ verwenden…

Beagle-Indizierung wird nat. abgestellt und deinstalliert.
So ein für mich unsinniger Dienst soll bitte nicht die dünnen Ressourcen verbrauchen!

Sehr nett ist das Programm „cheese“, mit Hilfe dessen man die Webcam als Fotoapparat verwenden kann.
Fürs Videoaufzeichnen per Webcam reicht bei mir die Rechenpower/Schreibgeschwindigkeit leider nicht.

Skype läuft natürlich auch, mit Webcam.

Die Bootzeit ist sehr kurz, mir kommt es kürzer vor als das urprüngliche XP.
Durch die vielfältigen Desktopeinstellungsmöglichkeiten von KDE,
lässt sich mehr Platz zaubern als bei XP.
Letztendlich reichen die Ressourcen um „jeden Mist“ an Programmen zu installieren.
Selbst einfache 3D-Spiele klappen, wenn man in den jeweiligen Einstellungen die Grafikansprüche runterschraubt.
Mit Actionspielen hab ichs aber am Laptop nicht so,
mir ist Rundenbasiertes lieber.

Es ist im EeePC zwar kein Dvdlaufwerk verbaut, aber man kann auch ohne zusätzliches externes Usb-Laufwerk Dvd glotzen:
An einem anderen Rechner muß man nur von einer Dvd ein Image erstellen.
Das können so ziemlich alle Dvd-Brennprogramme.
Ich verkleinere dann das Image mit dvd 9 to 5 auf ca. 4GB, dami es auf das Homeverzeichnis passt.
Man kanns nat. auch so lassen und vom Usbstick aus spielen…
Das DVD-Image läuft im Kaffeineplayer ruckelfrei!
Genaugenommen habe ich beim EeeP-Laptop(1024×600) beim Dvd schauen die gleiche Bildauflösung wie bei meinem alten HP(1024×786),
da die Dvds sowieso breitformat sind.

Wer tatsächlich noch Windowsprogramme benötigen sollte(kann mir gar nicht vorstellen wozu), der verwendet Wine.

Fazit:
Einfache Installation von OpenSuSE, alles funktioniert.
Die Rechenpower und das 1GB Arbeitsspeicher reicht für alle normalen Anwendungen, es ruckelt nichts.
So läuft bei mir manchmal Amarok, Skype,Kontact, Openoffice,Konqueror,Yast und Opera gleichzeitig!
Nur wenn ich Bild, Sound oder Videos bearbeite, schließe ich alle anderen Anwendungen.
Der Plattenplatz reicht bei der oben beschriebenen Partitionierung locker für fast beliebige Installationen.
Ein zusätzlicher Usbstick ist aber Pflicht, wenn man reichlich Filme/Sound zur Verfügung haben will.
Der Ton des EeePC901 ist nicht berauschend, aber reicht schon so halbwegs.
Der Lüfter ist leiser als bei den meisten normalformtigen Laptops und stört nicht.
Das Gerät wird nicht sehr heiss, und kann auch z.B. im Bett laufen,
ohne wegen der Abdeckung der Lüfterschlitze zu überhitzen.
Die Tastatur ist ok, aber nicht so gut wie beim HP nx6325.
Der Druckpunkt und die Stabilität ist in Ordnung, aber die Tasten sind etwas klein für meine Finger.

Die Batterie hält bei mir 5-6h, damit kann man nun endlich ohne Steckdose mobil arbeiten, kommunizieren und spielen.
Bei nur 2h beim HP Notebook war dies kaum möglich.
Dafür verzichte ich sehr gerne auf eine Festplatte mit ordentlich Platz.
Die würde die Batteriedauer auf die sonst üblichen 2-3h verkürzen.
Das Gewicht von etwas über einem Kilo und die kleinen Maße machen den EeePC zu meinem ständigen Begleiter.
Für Reisen werde ich aber noch ein externes Dvdlaufwerk kaufen, da ich unterwegs in Asien für Centbeträge gerne Dvds kaufe und ansehe.

h1

Opensuse 11.1 und Skype

22. Februar 2009

Skype ist eine 32Bit-Anwendung.
Hat man OpenSuSE in 64Bit installiert,
so klappt erst mal nichts bei vielen Webcams.
Bei mir konnte ich das von skype gelieferte RPM-Paket nicht installieren.
Also habe ich das static-Paket genommen.
Viele vorher unterstützte Webcams laufen unter den neuen Kernel nicht mehr, so auch die Logitech Quickcam.

Nun libv4l-32bit installieren und skype per Befehl starten:
LD_PRELOAD=/usr/lib/libv4l/v4l1compat.so /home/smackl/Programs/skype_static-2.0.0.72/skype

Da skype nur 32Bit hat unbedingt „/usr/lib/…“ verwenden und nicht „/usr/lib64/…“

Startet man 64Bit-Programme, die die Webcam verwenden, wie Kopete
so wird mit „LD_PRELOAD=/usr/lib/libv4l/v4l1compat.so kopete“ gestartet.

h1

Opensuse 11.1 und kdenlive

21. Februar 2009

Habe mir gerade das neue OpenSuSE geladen und bin begeistert.
Auch die neue Version von kdenlive funktioniert nun glatt’und stabil.
Mit kubuntu 8.04 ging da gar nichts mehr, und selbst bei kubuntu 8.10 war mir eine Installation von kdenlive nicht möglich!
Videobearbeitung ist mit der rasanten Entwicklung von kdenlive auch in Linux machbar und anwenderfreundlich geworden.
Auch ist nun Yast und vor allem die Onlineaktualisierung rotzschnell geworden.
Das war ja mein hauptsächliches Problem mit SuSE bei langsamer Datenleitung.
Auch funktioniert die Fernsehkarte auf Anhieb.

Leute von OpenSuSE:
Gut gemacht, und endlich wieder an der Spitze der Distros!!

Damit werde ich mich wohl vorläufig wieder von ubuntu verabschieden und zurück zu SuSE wechseln, muß nur noch meine Daten sichern…

h1

Opera Mini auf Linux Desktop

15. Februar 2009

Wer wie ich sehr häufig mit GPRS im Internet unterwegs ist,
der sollte sich Opera Mini auf dem Laptop/Desktop installieren.
Dies hat den Vorteil, daß übertragene Datenmenge radikal reduziert wird,
da die Seiten vom Operaserver aufbereitet werden,
und z.B. Graphiken verkleinert werden.
Dadurch ist flüssiges browsen auch über GPRS möglich und zumindest in Bali sehr billig.
Hier habe ich eine sehr hilfreiche englischsprachige Anleitung gefunden,
wie Opera Mini auf Linux installiert wird:

http://helpforlinux.blogspot.com/2008/12/use-opera-mini-in-ubuntu.html

Einige Dinge liefen bei meiner Installation aber abweichend…

Opera Mini ist eine Javaanwendung, es braucht also Java.
Ich habe deshalb bei meinem Kubuntu 8.04 per Adept Manager folgende Pakete installiert:

java-common
sun-java6-bin
sun-java6-jdk
sun-java6-jre

Ja, diesen Download sollte man allerdings nicht per GPRS erledigen,
die Pakete sind recht groß.

Weiterhin benötigt man Opera Mini.

http://operamini.com

Ich habe einfach die Version fürs Nokia N95 in Deutsch gewählt.
opera-mini-4.2.13337-advanced-de.jad
opera-mini-4.2.13337-advanced-de.jar

Beide Dateien downloaden und und ein Verzeichnis schieben.

Zusätzlich lädt man sich von

http://micruemu.org

das Paket microemulator-2.0.3.tar.gz

Das wird in ein Verzeichnis entpackt.
Klickt man dann mit der rechten Maustaste in Dolphin auf die Datei „microemulator.jar“,
öffnet sich ein Popupfenster.
Man wählt, „Öffnen_Mit/Sun Java 6 Runtime“.

Im nun startenden Programm,
gebe ich bei Options/Select Device/Add die Datei „microemu-device-large.jar“ an.
Mit „microemu-device-resizable.jar“ habe ich schlechte Erfahrungen bei der Eingabe von Texten gemacht,
daher lieber die andere Version.

Anschließend „Set as Default“ und „OK“ klicken.

Dann File/Open_Jad_File klicken und das Operamini-Jad File wählen.
Anschließend wird per Doppelklick Opera Mini gestartet.

Doch vorher sicherstellen, daß man online ist.
Ich mache das,
indem ich den Laptop per USB-Kabel mit dem Handy verbinde und mich per GPRS einwähle.
Wie dies funktioniert,
habe ich in einem früheren Artikel schon einmal beschrieben.

Auf dem Desktop habe ich noch eine Verknüpfung gelegt,
damit ich nicht immer in Dolphin die Datei suchen muß.
Klar passt dazu das Originale Icon von Opera ;)
Bei mir lautet die Befehlszeile:

/usr/lib/jvm/java-6-sun-1.6.0.07/bin/java -jar /home/smackl/Programme/microemulator-2.0.3/microemulator.jar

Bitte beachten, alles in eine Zeile mit einem Leerzeichen vor und nach dem „-jar“.
Die Pfade müssen natürlich entsprechend Eurem Rechner angepasst werden!!!

So, und schon kann man mit dem schnellsten Browser der Welt,
trotz langsamster Verbindung ins Web, mit Genuss zügig und preiswert surfen.

Klar, ich könnte dies bei meinem Einsatzbereich auch direkt auf dem Handy machen.
Opera Mini auf dem Laptop macht natürlich bei allen langsamen/teuren Zugängen ins Web Sinn,
nicht nur bei GPRS.
Ganz nebenbei sieht man auch deutlich besser auf dem Laptop als auf dem kleinen Display des Handys…

Fazit: Auf Reisen und weit weg von DSL ist diese Installation unverzichtbar!

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