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Ankunft in Bali

25. Februar 2008

Am zweiten Tag in Bali zeigte sich das Wetter von einer etwas sanfteren Seite.
Die Sonne blitzt sogar kurz wieder raus.
Die Regenzeit scheint sich dem Ende zu zu neigen.
Damit sind auch die Winterstürme vorbei.
Der erste Besuch am Strand war fast schon erschütternd.
Es fehlt etwa ein Meter Sand, vertikal!
Vom einst breiten Starnd ist weder in Kuta noch in Brawa viel übrig geblieben.
Dort, wo wir noch vor zwei Monaten auf den Zementstufen zum Strand mit den Füßen im Sand saßen,
baumeln die nun im Leeren.
Gut, daß wir kein Haus am Meer besitzen.
Der Landfraß durch Erosion ist dramatisch.

Erosion at the brawabeach in Bali

Ich werde mir einen neuen Startplatz zum kitesurfen suchen müssen,
denn in Brawa bleibt zu wenig Platz an Land.
Doch bevor wir nun Trübsal blasen ob des Klimawandels,
machen wir es den Balinesen nach, und wenden uns lieber Landeinwärts.

Reisfelder

Die Reisfelder hatten in dieser Regenzeit wirklich genug Wasser,
sie sind kurz vor der Ernte.
Die Bauern halten sich nun den ganzen Tag auf dem Feld auf und verjagen die Vögel.
Mit Fahnen, Netzen und lauten Rufen.
Leider schon ab 7Uhr morgens und auch direkt vor dem Schlafzimmerfenster.

Gestern konnte ich im Internetcafe tatsächlich die Tagesthemen, die Sendung mit der Maus und Quarks
als Podcast mit dem Handy downloaden, während der Blog per Laptop gefüttert wurde.
Meine lokale Telefonkarte beim indonesischen Anbieter XL lässt mich leider nicht is Internet per GPRS.
Wäre interressant, die Onlinekosten mit den sehr günstigen in Thailand zu vergleichen.
Dort konnte ich 24h am Tag mit dem Handy online sein, für ca. 1.- bis 2.- Euros,
und dabei täglich über 300MB downloaden.
Internet im Haus in Bali dagegen ist nach wie vor unerschwinglich.
Vielleicht kommt ja doch noch das Kabel…

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