
Spuren hinterlassen mit GPS
13. März 2008Wer hat noch nie davon geträumt,
er könnte seine Spuren auf allen Wegen,
auf denen er sich bewegt hätte,
noch nach Jahren sehen.
Es wäre doch interressant, auf welchen Wegen man sich häufig bewegt,
und auf welche Gehwegplatte man noch nie getreten ist,
obwohl sie fast vor der Haustüre liegt
und man tausende Male knapp daran vorbeigegangen ist.
Danke eines (extrenen)Gps-Empfängers fürs Handy und der passenden Software auf PC und Handy,
ist dies mit Einschränkungen möglich.
Ohne GPS ist eine Lokalisierung nur über die Cellinfo möglich.
Dies ist naturgemäß sehr ungenau.
Ein Programm daß mit diesen Daten eine Lakalisierung darstellen kann,
ist CellSpotting.
Jedermann kann über die Website GPSPositionen mit Celldaten verknüpfen,
so daß mittlerweile vor allem in Großstädten eine relativ flächendeckende Positionierung klappt bzw. klappen wird.
Zur straßengenauen Navigation wird das aber auch in Zukunft nicht ausreichen.
Man kommt also um GPS nicht herum.
Da im Nokia E51 kein GPS Empfänger eingebaut ist, braucht es ein Gerät,
das die GPS-Koordinaten per Bloototh übermittelt.
Sehr schön ist das Nokia LD-4W, da es nicht nur klein und leicht ist,
sondern per Handy Ladegerät aufgeladen wird und keine Batterien benutzt.
Der Akku hat bisher schon 7h am Stück gehalten, und war immer noch nicht leer.
Aufladen dauert keine Stunde.
Nach dem einschalten dauert es nur wenige Sekunden,
bis die GPS Koordinaten auf dem Handy verfügbar sind.
Auf dem Handy laufen bei mir bei GPS-Nutzung die folgenden Programme:
-Das Standard GPSData.
Für einfache Emtfernungs, Geschwindigkeits und Positionsdarstellung ausreichend.
Ortsdaten können als Landmark gespeichert werden und in NokiaMaps dargestellt werden.
Für Protokollierung der Daten und spätere Auswertung am PC jedoch nicht genügend.
-Nokia Maps. Hier wird die GPS Position gleich automatisch gezeigt.
-Landmarks ist der Ort, an dem Positionen gespeichert werden,
damit man sie auch später in Maps wiederfindet. Leider kann man nicht alle seine eigenen Landmarks gleichzeitig anzeigen.
-Location Tagger. Die neueste Version(1.0 Beta2) des Nokiaprogramms nutzt auch extrenes GPS.
Damit werden die aktuellen Positionsdaten in den sog. Eif-header der JPEG-Bilddateien geschrieben,
die man gerade per Kameraauslöser aufgenommen hat.
Leider habe ich noch kein Linuxprogramm für den PC gefunden,
das diese Daten auswerten oder manipulieren kann.
Das wird aber nicht lange dauern, bis hier etwas zur Verfügung steht.
Wer also seine Fotos „zukunftssicher“ aufnehmen will,
der kann mit dem Locationtagger die Daten heute schon mitspeichern.
-Sports Tracker. Version 1.70 aus den Nokia Beta Labs ist die Krönung der Nokiaprogramme,
die GPS nutzt!
Eigentlich ist die Software zur Auswertung von Sport Training, z.B. Joggingläufen, gedacht.
Bewegungspausen lassen sich auf Wunsch ausblenden.
Neben vielen eher für Sportler interessanten Funktionen,
nutze ich vor allem die exakte Protokollierung meiner Bewegung.
Unter anderem werden Höhen- und Geschindigkeitsdiagramme automatisch erstellt.
Die Daten einer „Trainingseinheit“ lassen sich als XML und vor allem als GoogleEarth-Datei,
auch nachträglich exportiern.
Hier ein Beispiel: Bootsfahrt zur Schildkröteninsel (File for Googleearth)
Ich habe leider keine Erfahrung mit anderen GPS Empfängern, doch erstaunlich ist, daß meiner
auf Meereshöhe immer noch ca. 25m Höhe anzeigt, und die Deckung des gefahrenen Weges mit der Satelitenkarte von Googleearth meist ca. 20m daneben paralell verläuft.
Bin mir nicht sicher, ob dies nur die normale Meßungenauigkeit ist, oder ob das veraltete Kartenmaterial von Bali Schuld trägt. Es ist in unserer Umgebung mindestens 4 Jahre alt!
Inzwischen wurde doch sehr viel gebaut hier…
So kann man abends seine Wanderung oder Autofahrt,
oder auch nur den täglichen Gang ins Büro in Googleearth betrachten.
Natürlich lässt sich damit noch nicht bestimmen, ob man die jeweilige Gehwegplatte schon betreten hat,
aber wenn erst mal Galileo GPS ersetzen wird, schaut das vielleicht ganz anders aus.


[...] und auch die Zeitangabe gespeichert ist. Über Soft- und Hardware , die dazu nötig ist, gibts hier mehr zu [...]