Archiv für Mai 2008

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Benzinpreiserhöhung

26. Mai 2008

Die indonesische Regierung in Jakarta hat es tatsächlich getan:
Der staatlich festgelegte Benzinpreis ist von 4500IR auf 6000IR erhöht worden.
Umgerechnet in Euros ist das eine Erhöhung von ehemals 30cent auf immerhin 45cent.
Das Land, das erst kürzlich den Weltklimagipfel zu Gast hatte,
beginnt also nun sich lansam aber sicher von der Subventionierung des Sprits abzuwenden.
Ich finde das gut, schon allein der Umwelt zu liebe.
Die Bürger hier sehen das etwas anders.
In den großen Städten finden täglich Demonstrationen statt.
Denn mit dem Spritpreis verteuert sich natürlich auch alles andere, Lebensmittel sowieso, aber auch andere Güter des täglichen Bedarfs.
Und so ziemlich alle Shopkeeper erhöhen just nun die Preise mit dem Hinweis auf den neuen Benzinpreis.
Angesichts des ausufenden Verkehrs und der Spritfresserautos hier, finde ich den Sprit immer noch viel zu billig.

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Kitespots Bali-Sanur

24. Mai 2008

Man kann ja fast überall kiten,
es gibt keine rechtlichen Einschränkungen,
wenn man von der Lagune auf Turtle Island mal absieht.
Der Wind ist aber am konstantesten rund um Sanur,
und die Windrichtung passt im europäischen Sommer auch.
Mein Lieblingsrevier ist bei den “High Waves”.

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Wikitravel.org

21. Mai 2008

Internet Recherche vor Reiseantritt hat mir auf meiner letzten Tour nach Malaysia sehr geholfen.
Wikitravel.org hat das Zeug dazu, Lonely Planet Reiseführer zukünftig zu ersetzen.
Noch sind die Infos nicht so vollständig,
aber was noch nicht ist, wird wie auch bei Wikipedia sicher noch werden.
Und darum hab ich wikitravel.org auch heute in die Lesezeichenliste links aufgenommen.

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Sabah-Borneo

21. Mai 2008

Ertönt das Wort Borneo, so stellt man sich endlosen Dschungel und Kopfjäger vor.
Die Realität schaut heutzutage aber teilweise etwas anders aus.
Ich war gerade ein verlängertes Wochenende in KotaKinabalu,
der Hauptstadt von Sabah,
einer der beiden Provinzen in Ostmalaysia.
Natürlich gibt es auch heute noch Wald, vom Flugzeug aus sieht man unendliche Flächen.
Auch lebt nur hier der seltene Borneoelefant.
Wie sich erst kürzlich herausgestellt hat,
ist dieser nicht identisch mit dem asiatischen Elefanten, sondern stellt eine eigene Art dar.
Einige wenige Sumatranashörner leben hier noch,
auch gibt es angeblich noch 13000 Orang Utans.

Doch von Alledem bekommt man in KotaKinabalu wenig mit.
Die Stadt ist aufstrebend, an allen Ecken werden neue Hochhäuser hochgezogen.
Kein Müll ziert die Strassenränder und fast nur neue grosse Autos beleben die Strassen.
Die Leute sind sehr aufgeschlossen und modern, die meisten sprechen Englisch.

Entlang der Uferpromenade reiht sich ein Pub ans Andere.
Besucht werden sie nicht nur von Touristen,
sondern auch von unzähligen amerikanischen Marines.
Danach geht es ins Karaoke oder in die Disko ‘Bed’- Die heisst wirklich so!
In der Stadt kostet Taxi fahren 10M$,
ist aber wegen der kurzen Entfernungen eigentlich nicht nötig.
Selbst nachts fühlte ich mich sicher genug, alleine durch die Stadt zu spazieren.

Lok Kawi Tierpark:

Dieser Zoo hebt sich wohltuend von anderen asiatischen Tierparks ab.
Es werden vor allem einheimische Tiere gezeigt,
unter anderem ein einsames Exemplar des Sumatra-Nashorns.
Die Tiere werden nicht in zu kleinen, schmutzigen Käfigen gehalten,
sondern in einer weitläufigen Anlage, die sich noch dazu schön in den Dschungel schmiegt.

Beeindruckend fand ich das winzige Mousedeer, den Tarsieraffen
und das gigantische Freifluggelände fuer Vögel.

Das hier heimische Wildrind Banteng erinnert auffallend an die balinesischen Hausrinder.
Eintritt 20M$.

Cultural Village:
Etwas saftiger Eintrittspreis, 45M$ wenn man vorgibt in Malaysia zu wohnen,
Touristen zahlen etwas mehr.
Hier kann man das Haus eines berühmten Kopfjägers bestaunen.
Über 40 Schädel hängen an der Decke.
Aber auch alltägliche Gegenstände werden erklärt.
U.a. darf man auch die Larven des Sagobaumes in die Hand nehmen.
Soll eine Delikatesse sein…
Schade dass Max nicht dabei war, er hätte sicher an der Hängebrücke seinen Spass gehabt.
Diese beiden Ausflugsziele lassen sich bequem mit einem Taxi verbinden.

Bananenblattrestarants:

Für nen schmalen Taler kann man hier
südindisches Essen geniessen.
Serviert wird das auf einem Bananenblatt und von allen ausser mir, mit der Hand gegessen.
Keine Sorge, es gibt auch Besteck.
So ein leckeres Seafoodcurry bekommt man weder in Muenchen noch in Indonesien.
Dazu Butterchapatis und ein geniales Mangolassi.
Genuss pur, und es erleichtert einen nur um 15M$.

Weniger spannend fand ich den Sonntagsflohmarkt und den Filipinomarkt.
Kleidung, Sonnenbrillen und importiertes Kunsthandwerk.
Die Hauptbeschäftigung der Leute scheint Shopping zu sein.
Kann ich verstehen,
bei 35Grad Mittags ist das klimatisierte Centerpoint-Einkaufszentrum
unwiederstehlich anziehend, auch nur zum bummeln.

Den letzten Tag füllte ich mit einem Kinobesuch. Iron Man.
Toller Ton und Bild, alles nat. mit Aircondition. Eintritt:10M$

Ach ja, der Wechselkurs betrug 1 Euro=5M$.
Bei der abendlichen Ankuft im Flughafen war der einzige Wechselschalter geschlossen.
Das nächste Mal lieber ein paar malaysische Ringgit mitbringen…

Internet:
Wow, zurueck in der Zivilisation!
In meinem Hotel gab es gratis Netzanschluss per geliehenem Kabel.
Downloadraten von 100kB/s waren genau richtig, um mal wieder Linux upzudaten,
das neue Kubuntu Hardy zu saugen und ausgiebig Auteria zu zocken.
Leider hat meine indonesische Telefonkarte mir nicht gestattet,
Anrufe oder GPRS zu tätigen, aber immerhin konnte ich angerufen werden.
Dafür ist nach meiner Rückkehr nach Bali eigenartigerweise der prepaidkredit auf null gesetzt.
Vielen Dank Indosat, grrrr.
Wer länger bleibt, sollte sich unbedingt eine lokale Simkarte holen.
UMTS wird hier auch angeboten.

Um echte Wildniss zu erleben muss man um einiges laenger hier sein als ich es war.
Vielleicht ein anderes Mal.
Es gibt hier noch viel zu ‘entdecken’,
etwa die vorgelagerten Inseln,
die Badjau-Cowboys, Nationalparks, Bergsteigen etc.
Kitesurfen ist weniger angesagt.
Es sollte zwar gerade jetzt windig und regnerisch sein.
Das Wetter zeigte sich aber eher windstill, sonnig und trocken.
Flüge mit Airasia sind wirklich günstig zw. Bali und Malaysia,
wird also wahrscheinlich nicht das letzte Mal gewesen sein…

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Glotzdirekt: Fersehen über www

18. Mai 2008

Wer viel unterwegs ist, möchte doch gerne auch mal heimisches Fernsehen genießen.
Dazu braucht es kein DVBT oder Satellitenschüsseln.
Eine sehr schöne Sammlung an Fernseh-Streams gibt es auf:
Glotzdirekt.
Dazu braucht es nur eine halbwegs schnelle Datenleitung, nicht aber besondere Hard- oder Software.
In Indonesien eher selten, aber in Malaysia, Singapore und Thailand durchaus benutzbar.
Endlich wieder Nachrichten und Information…anstelle von 10 Programmen mit 24h am Tag seichten Soapoperas…