
Nokia: Warum nur Windows?
15. Mai 2008Schön langsam stimmt mich es traurig.
Da entscheidet man sich für ein Handy mit Symbian60 als Betriebssystem, anstelle des Windows Mobile.
Klar, auch auf dem PC verwende ich Linux anstelle von Windows.
Wer einmal in Linux reinschmeckt, wird nie wieder sich mit Microsoft anfreunden können, wozu auch?
Nun ist zwar Symbian alles andere als Opensource, aber man fragt sich schon, warum Nokia nur WindowsPC-Software anbietet, um die Handys an zu steuern.
Außerdem finde ich es bodenlos, daß die Nokiasoftware so download intensiv ist.
Klar, wer auf DSL ist, dem ists egal, ich lade aber per GPRS.
Und eine Software, die nichts anderes macht, als nachzusehen, ob man die aktuellste Firmware auf dem Handy laufen hat, evtl. eine lädt und aufspielt, muß keine 13MB groß sein.
So etwas kann man mit 130kB programmieren, wenn man nur will!
Internet übers Handy sollte auch übers Handy ohne Wlan klappen,
nicht nur über den DSL-Windows-PC.
Klar, das Prog gibts natürlich nur für Windows, die alte Ressourcen und Bandbreitenschleuder!
Soll man etwa zu Win gezwungen werden, und trotzdem Symbian wählen?
Etwas inkonsequent findet das
smackl


Die Anzahl der Linux Rechner liegt im Schnitt bei 3% wenn man die Statistiken großer Webseiten auswertet. Dazu kommt die riesige Anzahl an Distributionen. Suse, Ubuntu, Debian oder RedHat um nur einige zu nennen. Dann müsste die Software auch OpenSource werden… Ich kann Nokia verstehen.
Liegt der Prozentsatz wirklich so niedrig?
Selbst wenn, Linuxsoftware muß nicht für jede Distribution neu kompiliert werden.
Man kann die libraries auch mit einkompilieren und so ein Binarie herstellen, daß in fast allen Distros luft.
Auch muß Linuxsoftware keinesfalls zwingend Opensource sein.
Drittens ist z.B. die Verwendung von Java am universellsten.
Hier muß für alle Betriebssysteme nur eine Version erstellt werden.