
Benzinpreiserhöhung
26. Mai 2008Die indonesische Regierung in Jakarta hat es tatsächlich getan:
Der staatlich festgelegte Benzinpreis ist von 4500IR auf 6000IR erhöht worden.
Umgerechnet in Euros ist das eine Erhöhung von ehemals 30cent auf immerhin 45cent.
Das Land, das erst kürzlich den Weltklimagipfel zu Gast hatte,
beginnt also nun sich lansam aber sicher von der Subventionierung des Sprits abzuwenden.
Ich finde das gut, schon allein der Umwelt zu liebe.
Die Bürger hier sehen das etwas anders.
In den großen Städten finden täglich Demonstrationen statt.
Denn mit dem Spritpreis verteuert sich natürlich auch alles andere, Lebensmittel sowieso, aber auch andere Güter des täglichen Bedarfs.
Und so ziemlich alle Shopkeeper erhöhen just nun die Preise mit dem Hinweis auf den neuen Benzinpreis.
Angesichts des ausufenden Verkehrs und der Spritfresserautos hier, finde ich den Sprit immer noch viel zu billig.


Da fällt mir doch was ein
)
Kost das Benzin auch drei Mark zehn,
Scheißegal, es wird schon geh´n.
ich will fahr´n!
Ich will fahr´n, ich will fahr´n!
Jetzt muss ich ja doch nochmal einen ernsten Kommentar da lassen. So gehts bei uns ab:
EU-internes Papier: RFID-Chips versehende Ausweise zum Kauf von Benzin notwendig
In einem EU-internen Arbeitspapier sind die ersten Ergebnisse einer Beratergruppe dokumentiert, die „Pläne für die Ausgestaltung europäischer Innenpolitik über das Jahr 2009 hinaus“ (also nach dem Auslaufen des Haager Programms) entwickeln soll. Einem unserer Informanten wurde nun in Brüssel Einblick in dieses noch streng vertrauliche Papier gewährt – und was er las, übertrifft die schlimmsten Befürchtungen. George Orwell, der Autor des bekannten Buches „1984″, hätte manches davon gewiß nicht in seinen kühnsten Träumen geahnt!
Es geht bei den Überlegungen im wesentlichen um den Einsatz der neuen, mit RFID-Chips versehenen Ausweise, die die Bürger der EU in Zukunft bei allen möglichen Verrichtungen des täglichen Lebens vorzulegen hätten.
Wer an eine Tankstelle fährt, soll in ganz Europa nur noch dann Kraftstoff erhalten, wenn er sich zuvor mit Hilfe seines Ausweises auch legitimiert hat. Auf diese Weise kann exakt festgestellt werden, wer wo und wann getankt hat. Und ganz nebenbei wäre es auch noch möglich, z.B. deutsche Tankstellenkunden in ganz Europa bei ihrem Kraftstoffbezug mit den (europaweit mit am höchsten) deutschen Steuersätzen zu „erfreuen“. Dem vom deutschen Fiskus immer stärker beklagten „Tanktourismus“ (bei dem die Bürger nur von ihrem Recht Gebrauch machen, dort einzukaufen, wo es am preiswertesten ist) würde gewissermaßen nebenbei seine Basis entzogen….
„Ganz nebenbei“ regen die Autoren des Papiers ebenfalls an, in einer ferneren Stufe auch Lebensmitteleinkäufe mit der zwangsweisen Ausweis-Vorlage zu verbinden. So könne man im Krisenfall „Hamsterkäufen wirksam begegnen und zugleich soziale Gerechtigkeit verwirklichen“, schwadronieren die Autoren.
Dies vorweggeschickt, verwundert es nicht, wenn die Augen mancher EU-Experten in diesen Tagen nach Malaysia gerichtet sind, wo die seit einiger Zeit staatlich „subventionierten“ Kraftstoffpreise ab sofort nur noch für Einheimische gelten sollen. Der „Einheimischenstatus“ muß bei jedem Tanken mit Hilfe des Ausweises nachgewiesen werden, der ebenfalls bereits über einen RFID-Chip verfügt. Zur Zeit werden alle Tankstellen mit entsprechenden Lesegeräten ausgestattet. Doch in Malaysia werden nicht nur Kraftstoffe „subventioniert“, sondern auch die Preise für etliche Grundnahrungsmittel. Dazu zählt auch Reis, der in letzter Zeit schneller teurer wurde als Benzin. Nicht nur in Brüssel gehen deshalb etliche Fachleute davon aus, daß das an den malaysischen Tankstellen eingeführte Identifikationssystem schon bald auf den Erwerb von Grundnahrungsmitteln ausgedehnt werden könnte!
Man kann von Malaysia lernen, werden manche Bürokraten und Politiker nicht nur in den EU-Amtsstuben denken. Wir finden das nicht – jede weitere Einschränkung der persönlichen Freiheit und Erweiterung der staatlichen Kontrollmöglichkeiten ist und bleibt in unseren Augen ein Gräuel!
© Vertrauliche Mitteilungen
Auszug aus den wöchentlich erscheinenden Infoblatt „Vertrauliche Mitteilungen“ – aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 3770
Da nun die technischen Mittel zur totalen Überwachung zur Verfügung stehen, sollen sie wohl auch nach und nach angewendet werden.
Komisch, Jeder den ich kenne, fühlt sich nicht von Terroristen bedroht,
sondern von Sicherheitsfanatikern, die der Freiheit die Luft abdrehen.
Totales Wissen heist totale Macht.
Und das scheint von einigen, wenn nicht sogar vielen Politikern im Amt gewünscht zu sein.
Ich bin geboren in einem pazifistischen Land, in dem noch der Spruch galt, „mehr Demokratie wagen“.
Nun fühle ich mich sehr fremd in einem Land, in dem ein Recht nach dem anderen genommen wurde…da vergehts einem doch…
In Indonesien bin ich als Ausländer völlig rechtlos und ohne jede soziale Sicherheit-und doch um ein vielfaches freier und sicherer.