Archiv für Juli 2008

h1

Laptop unter Hardy

29. Juli 2008

Auf dem Schlepptop( HP nx6325 ) habe ich gerade auch kubuntu 8.04 installiert.
Von der LiveCD aus klappt auch WLan, auch wenn man zunächst eine Lanverbindung braucht.
Denn die Firmware für den Broadcom 43xxx muß erst downgeloadet werden.
Nach der Installation aber klappt WLan nicht!

Man muß zuerst im Adeptmanager das Paket b43-fwcutter deinstallieren und im Terminal neu installieren, am einfachsten mit:   sudo apt-get install b43-fwcutter

Danach kann man getrost das Lan-Kabel abziehen und sich per Wlan in die Fritzbox einklinken ;)

Auch der Kartenleser funktioniert sogar mir der MemoryStickProDuo Karte meiner Digicam!
Auf www.sw83.de findet sich eine genaue Anleitung.

WindowsXP bleibt aber auf der einer Partion noch installiert,
da ich keine Lust habe,
den knappen Arbeitsspeicher mit virtualisiertem WinXP dauerhaft zu teilen.

So, bevor es wieder ins langsame balinesische Internet geht,
werden noch alle evtl. nötigen Programme installiert.
So etwas dauert in Indonesien einfach viel zu lange.
Wenn ich nur an das (frühere) superlangsame OnlineUpdate mit Yast denke…
Da lobe ich mir mein schnelles DSL in Deutschland…

h1

PC-Suite unter Linux Teil2

22. Juli 2008

Nach den ersten gemischten Erfahrungen mit der Virtualisierung von WindowsXP innerhalb von Linux,
gings heute weiter.

Also Virtualbox war zwar recht schnell, aber die PC-Suite Software läuft nur eingeschränkt.

Qemu, ein anderes Virtualisierungsproggie, ist mir zu langsam und zu unübersehbar.
Ich konnte hier nicht mal einen Internetzugang erreichen.

Und nun das Aha -Erlebnis: VMware !!!
Die Installation machte ich wie bei Ubuntuusers beschrieben.
Man muß vor der Installation allerdings sich registrieren.
Einziges Problem war, daß die Kompilerversion nicht passte.
Also schnell die in vmware enthaltene libgcc_s.so1 (findet sich in /usr/lib/vmware/lib/libgcc_s.so.1/)umbenennen,
z.B. als libgcc_s.so1.bak und von der Systemeigenen libgcc_s.so1 (findet sich in /lib) ein symlink auf
/usr/lib/vmware/lib/libgcc_s.so.1/libgcc_s.so1 legen.
Ich mache das immer im MidnightCommander (mc).

Startet nun VMware Server Console, so muß man bei Netztwerk Nat angeben, um Internet des Hostsystems durchzureichen.
Auch muß USB manuell angegeben werden, da es von Haus aus nicht angeschlossen ist.

Im Betrieb klappt sowohl die Installation als auch der Betrieb der PC-Suite, des Maploaders und die Installation des Nokia Software Updaters.
Die Verbindung zu meinem Nokia N95 klappt per Usb anstandslos.
Weitere Tests stehen noch aus, doch auch die Performance von WinXP ist herausragend gut im Vergleich zu den anderen Virtualisierungsprogrammen..
So ist z.B. die Benutzung der Webcam bei mir problemlos möglich.

h1

PC-Suite unter Linux

21. Juli 2008


Gerade erst habe ich Kubuntu Linux neu aufgesetzt.
Der für mich letzte Grund noch Windows zu verwenden,
ist die PC-Suite von Nokia.
Da diese Software nur für Windows existiert,
habe ich VirtualBox installiert.
Hiermit lässt sich Windows(und andere Betriebssysteme) innerhalb von Linux betreiben.
Wichtig ist, nicht Virtualbox-ose zu verwenden, sondern die neueste Version direkt von Sun downzuloaden.

Download

Denn nur die Closed-Sourece Variante erlaubt die Benutzung von USB.
Eine ausführlichew Installations- und Konfigurationsanleitung findet sich bei ubuntu-unleashed.

Leider klappt bei mir zwar USB innerhalb der WindowsXP installation,
aber die PC-Suite erkennt das Handy eigenartigerweise nur,
wenn es auf Datenmodus, nicht aber auf PCSuite-Modus angeschlossen ist.
Also verwende ich zur Verbindung einen Bluetooth-Stick, und schon kann ich Karten für Nokia-Maps usw. per PC-Suite laden.

Der Vorteil der Virtualisierung: Endlich muß nicht dauernd ein anderes System gebootet werden.
Falls benötigt, läuft WindowsXP in einem Fenster innerhalb von KDE.
Meist benötige ich es allerdings nicht, und so verbraucht es kaum Ressourcen und ist einfacher klonbar.

Nachtrag: Die Installation des Nokia Programms „NokiaSoftwareUpdater“ klappt leider in VirtualBox auch nicht.
Bin daher gerade dabei andere Virtualisierungslösungen zu testen.
Qemu ist mir schoin mal zu langsam…

h1

OpenSuSE 11 vs. Kubuntu 8.04

16. Juli 2008

Es stand gerade die Neuinstalation meines Desktop PCs an.
Zuerst testete ich die LiveCDs der beiden 32Bit Versionen an.
Tja, SuSE schaut zwar schöner aus, aber es wird Standardmäßig KDE4 installiert,
bei Kubuntu ist es KDE3.
Leider ist KDE4 meiner Meinung nach noch nicht über ein Alphastadium hinaus, während KDE3 äußerst ausgereift ist.
In KDE4 klappen oft nicht mal einfache Copy-Paste Dateioperationen.
Außerdem ist KDE4 sehr langsam und läuft nicht stabil.

OpenSuSEs Konfigurationstool Yast ist tatsächlich schneller geworden.
Leider wurde meine TV-Karte ( Terratec Cinergy HT PCI ältere Version) zwar erkannt und installiert,
aber ich konnte sie mit kaffeine nicht zum laufen bewegen.
Schön ist die saubere Trennung zwischen Root und User in SuSE.

Bei Kubuntu dagegen klappte auf Anhieb der DVBT-Empfänger.
Auch ging die Installation schneller.
Beim ersten Update konnten aber nicht alle Pakete aktualisiert werden und APT blieb stehen.
Tja, seitdem zeigt er mir ständig ein aktualisierbares Paket(linux-headers-2.6.24-19) an.
Wenn ich es aktualisieren will, bricht er ab, da „…die Durchführung andere Pakete beeinträchtigen würde“.
Abgesehen von diesem eigenartigen Fehler, der evtl. nur bei meinem System auftritt,
bin ich sehr zufrieden mit kubuntu und werde es statt opensuse verwenden.