
Sinnfreie Beschilderung
22. September 2008Die eigentliche Aufgabe des Staates/Landes/ und der Kommunen war eigentlich, die Freiheit des Bürgers zu garantieren.
Doch im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, daß evolutionäre Systeme dazu neigen,
komplexer zu werden,
und immer weiter sich zu ordnen und zu organisieren.
Dramatisches passierte nach einigen Dekaden der ungezügelten Reglementierungswut unserer Verwaltungen und Regierungen.
Schön langsam geriet der Zwang alles zu regeln an seine Grenzen.
Es war schon alles bis ins letzte Detail geregelt, der Freiraum der Bürger komplett erstickt.
Da stellte sich die verzweifelte Frage, wie man noch mehr Verordnungen veranlassen könnte?
Eine Lösung scheint endlich gefunden zu sein: Verordnungen dürfen sich widersprechen und werden völlig sinnbefreit.
Damit tun sich ganz neue Betätigungsmöglichkeiten für arbeitssüchtige Bürokraten auf…
Ein erstes Beispiel war das Rauchverbot in Gaststätten mit gleichzeitiger Duldung der Raucherclubs.
Mutig vorwärts in den Irrsinn.
Ein weitere Beispiel des ganz normalen Regulierungswahnsinns sieht man hier…

Es ist anzunehmen, daß demnächst eine Wiederaufforstungsabgabe bei Verwendung von mehr als 2 Blatt Toilettenpapier pro Bürger und Tag fällig wird.
Dank der totalen Überwachung durch Minikameras in allen Toiletten und der gleichzeitigen Integrierung von RFID-Chips in die Papprolle kann dies bei bargeldloser Bezahlungeinfach kontrolliert werden.
(Wer ab dem Jahr 2012 mit mehr als 5.-Euros in Bar erwischt wird, wird sowieso per Steuerhinterziehungsverfahren durch Gerichtskosten nachhaltig ruiniert-wo kämen wir denn da hin, wenn die Obrigkeit nicht alle Finanziellen Transaktionen überwachen könnte. Ja, das gilt auch für die 50 Groschen am Kaugummiautomaten).
Nur durch diese Abgabe kann der dadurch entstandene Verlust der Steuereinnahmen von der Toilettenpapierindustrie teilweise ausgeglichen werden. Macht doch Sinn!

