Archiv für Januar 2009

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Wal gestrandet in Brawa, Bali

16. Januar 2009

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Heute ist ein ca. 12-14m langer Bartenwal ( Buckelwal ?) tot an den Strand gespült worden.
Sehr schnell fand sich eine große Menschenmenge ein,
bewaffnet mit Plastikflaschen.
Die Leute sammelten den Lebertran, ja einige nahmen sogar Fleisch zum essen mit.
Ich haette das Vieh ja nicht mal mit Handschuhen angefasst, der Wal stank schon ziemlich verwest, auch wenn aeußerlich die Spuren der Zersetzung noch nicht so deutlich waren.

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Man gewöhnt sich am Brawastrand bei Canggu/Bali ja daran, daß zur Regenzeit Unmengen toter Fische angespült werden.
Ich nehme an, daß dies an der Ausspülung der Pestizide aus den Reisfeldern, und an der Überflutung der Abwassertanks der Haeuser liegt.
Ja, zur Regenzeit ist das Meer an der Südwestküste von Bali nicht nur braun, sondern von Plastikmüll und wahrscheinlich auch von unsichtbaren Umweltgiften gezeichnet.

Das heutige Ereignis übertraf die durchschnittliche Masse an angespülten, toten Seebewohnern dann doch deutlich…

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Überschwemmungen in Bali

12. Januar 2009

Gestern Nacht überraschte uns ein starker Regen, gerade, als wir mit dem Motorrad auf dem Weg nach Kuta waren.
Nach kurzer Zeit war unter anderem die Jalan Legian ca.30-50cm überflutet.
Zur Diskothek 66 war die Strasse schnell 50-70cm geflutet.
Heute stieg das Hochwasser, obwohl es kaum geregnet hatte,
auf uns aus Bali unbekannten Höhen.
Teilweise war die Sunsetstreet(Bypass) in Kerobokan unpassierbar.
In Teilen Kutas/Seminyak und Denpasars stand das Wasser in vielen Haeusern brusthoch.
Zum Glück wurde unser Heim von den Fluten verschont.
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Bali Kitesession

12. Januar 2009

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Seit ein paar Tagen blaest es hier taeglich kraeftig.
Die Regenzeit kommt dieses Jahr mit bisher relativ wenig Regen,
aber viel Wind, zumindest für balinesische Verhaeltnisse(um die 12-20Kn).
Meist geht der 15er Speed2 mit kleinem Twintip oder der 8er Psycho3 mit Underground Waveboard.
Optimal wre wohl jetzt der 15er Psycho4 zum Freestylen, oder ein 10er Psycho4 für die Welle.
Naja, mein 15er PS4 hat nen aufgescheuerten Tampen,
und den 10er habe ich leider (noch?) nicht…
Die Wellen(bis 2m) sind natürlich nicht so sauber wie zur Trockenzeit im Sommer.
Dennoch laufen sie in Canggu Brawa im rechten Winkel zum Wind, also fast optimal für eine schöne unstrapped Wavekite Session.
Allerdings ist es nicht ganz einfach
die Brandung ohne Straps zu überwinden.
Denn die kabbeligen Wellen kommen nun etwa alle 10s,
im Gegensatz zur Trockenzeit(~15sec.).
Das Wasser ist nun auch nicht sauber blau, sondern durch die ausgeschwemmten Sedimente eher Ostseebraun.
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Penang

9. Januar 2009

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Mit Faehre und Bus reisen wir weiter nach Penang.
Am Abend kommen wir an und sind überrascht.
Die malaysische Insel ist dicht bevölkert, viele Hochhaeuser bilden eine regelrechte Skyline.
Einzig Georgetown, die historische Altstadt ist nur zweistöckig bebaut.
Diese original erhaltene chinesische Stadt wurde vor kurzem erst zum Weltkulturerbe reklaert. Zu recht!
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Weder in Singapore noch in Kuala Lumpur oder Bangkok sind diese typischen Stadthaeuser geschlossen erhalten.
Gepraegt wird die Stadt von den Chinesen und Indern.
Es leben aber natürlich auch viele Malaien hier.
Man vermisst etwas die redselige Freundlichkeit der Thais.
Die Chinesen sind eher effizient, aber etwas grobschlaechtig und laut.

Die erste Nacht verbringen wir in einem Guesthouse nahe der Chuliastreet. Hier reihen sich Billigunterkünfte der alleruntersten Kategorie aneinander.
Am naechsten Morgen ziehen wir ins Hotel Malaysia,
die Backpackerklasse ist einfach nicht tragbar für Familien.
Unterkünfte allgemein sind eher billiger als in Südthailand.

Die wahre Sensation hier ist aber das Essen.
foodpenang
So bunt gemischt wie die Bevölkerung, so vielfaeltig sind auch die Speisen.
Billig und am besten gibts das in den Foodcourts.
Meiner Meinung nach ist Penang der Nabel SüdOstAsiens, was das Essen angeht.
Nur Thaifood gibt es natürlich besser in Bangkok.

Shopping ist auch der Knaller hier.
shopping-penang
Vieles ist billiger als Singapore.
Bei Elektronik und Kameras gibt es aber weniger Auswahl.
Günstiger als in Indonesien kann man hier Laptops etc. einkaufen.
Einen ersehnten neuer Laptop kaufe ich lieber online(ebay) in Deutschlad mit Garantie, und Dank Globalisierung nicht wirklich teurer.

Kleidung ist etwas billiger in Jakarta.
Dennoch, wer nicht nach Indonesien kommt, findet hier sein Shoppingparadies u.a. in dem riesigen zentralen Prangin Mall.
Auch finden sich viele Antiklaeden mit „Echt Antikem“ Kunsthandwerk von Indien bis Papua.

In den naechsten Tagen klappern wir alle Sehenswürdigkeiten mit Hilfe eines gemieteten Mopeds ab.

Gut gefaellt die Kabeltrainfahrt auf Bukit Hill.
Aus 800m Höhe kann man auf Georgetown heruntersehen.
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Oben gibt es schön angelegte Spazierwege, Restaurants und einen kleinen Vogelpark.

Die Nördlichen Straende rund um Batu Feringi sind ganz nett, schönere findet man aber ganz im Südwesten der Insel.
Vom Baden im Meer wird aber wegen Quallen abgeraten!
Auch scheint das Wasser nicht so klar wie auf Ko Lanta.

Sehr schön ist die Fahrt von Batu Feringi über einen kleinen Pass nach Belok Pulau. Die gut asphaltierte Strecke führt durch Gewürzgärten und Dschungel.
Überhaupt sind die Waelder anscheinend gut geschützt.
Trotz der zahlreichen Bevölkerung ist der Primaerdschungel noch großflaechig erhalten.

Empfehlenswert ist auch der Besuch des chinesischen Tempels Kek Lok Si.
Die Architektur und knallbunte Verzierungen sind überwaeltigend-und die Besichtigung ist etwas anstrengend.

Schön war auch der Ausflug in den botanischen Garten.
Hier kann man nicht nur freilebende Affen sehen sondern auch riesige Warane, Schildkröten und den sehr sauberen gepflegten Park. Das ganze ohne Verkehr und in etwas kühlerer Höhe.
Der Eintritt ist frei.
Ganz allgemein sind Eintritte für Sehenswürdigkeiten recht niedrig, zumindest niedriger als in Phuket und Bali.
Einzig der Schmetterlingspark verlangt 20RM=4,20Euro.

Flops:
Wenig Interressant ist der Schlangentempel.
Ungepflegt, ja fast schon eine Rumpelkammer, kaum Schlangen, und wer will schon hierherkommen, nur um sich ein Photo mit umgehaengter Phyton machen zu lassen?
Das Aquarium war genau am Mittwoch leider geschlossen,
und die traditionellen Clanjetties fand ich wenig reizvoll.
Auch bietet Air Hitam, der Stausee keine Freizeitmöglichkeiten, ja nicht mal Getraenke gibts hier zu kaufen…

Lebenshaltungskosten in Penang:
Unterkunft: einfach ab 4.- Euro/zimmer – 22.-Euro für 3Sterne Hotel
Essen: 1-3.-Euros
Motorradmiete: 5.- Euro/Tag
Bier: Großes(0,7l) 3.- Euros
Zigaretten: 1,70 Euros
Eintritte sind recht niedrigpreisig.
Damit ist Penang deutlich billiger als Phuket oder Ko PhiPhi.
Nur Alkohol und Kippen kosten mehr-außer in Lankawi, das ist zollfrei.

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Ko Lanta 2008/2009

4. Januar 2009

Aha, bereits die Faehre ist wesentlich kleiner, viel weniger Touristen besuchen Lanta, ein gutes Zeichen.
Ok, der Strand ist nicht so weis oder feinkörnig, dafür aber auch nicht dreireihig mit Standliegen gepflastert.
Das Hinterland ist auch nicht so spektakulaer, dennoch hügelig und neben Gummi und Ölpalmen auch noch mit reichlich Primaerdschungel bewachsen.
Die Bevölkerung ist fast rein muslimisch, spricht aber nur Thai, kein Malaiisch.
Es gibt eigentlich keine größere Siedlung auf der Insel.
Alles erscheint wie vor 20 Jahren.
Nicht spektakulaer, aber schön ruhig und schön.
Wir mieten uns ein Moped und fahen gleich mal die Ostküste entlang nach Old Lanta Town.
Town ist etwas übertrieben, es ist ein kleines Strassendorf
Reizvoll ist der Baustil.
Alte Holzhaeuser auf Pfaehlen stehen sich gegenüber. So sahen viel Staedte Thailands vor 20-40 Jahren aus.
Heute sieht man das sonst nirgenwo mehr.
Weiter entlang der Küste wohnt das Volk der Seagypsies.
Sie siedeln seit etwa 100 Jahren hier dauerhaft.
Angeblich haben sie sich einiges an Kultur und Sprache erhalten.
Für uns Aussenstehende Kurzbesucher erscheinen diese Dörfer eher aermlich und einfach, auch die Gesichter unterscheiden sich kaum von denen der Thais und Malaien.

cave
Heute haben wir die Mae Kaew Höhle angesehen.
Das war besonders für Max ein echtes Abenteuer.
Eintritt 200/100Baht.
Die Höhle ist groß, aber nicht kalt, so daß auf lange Kleidung verzichtet werden kann.
Feste Schuhe sind aber notwendig.
Nach einer halben Stunde teils steilem Aufstieg erreicht man den Eingang.
Die Höhle bietet einige kleinere Tropfsteine und mehrere große Hallen, sehr beeindruckend!
Zum Ausgang hin muß man auf allen Vieren durch einen Flaschenhals kriechen.
Nassgeschwitzt und schmutzig, aber mit leuchtenden Augen erreichen wir den Ausgang.
Das hat sich wirklich gelohnt!

new-year
Sylvester lassen wirs am Strand krachen!
Die ganze Atmosphaehre erinnert an Ko Samui vor 20 Jahren.
Ko Lanta ist laid back und gefaellt genau deshalb.
Kurz: Kindergerechter Familienurlaub.

Kitesurfen ist fast unmöglich auf Lanta.
Es hat zwar gelegentlich Wind, doch an den Straenden der Westküste ist er ablandig und extrem böig.
An der Ost küste habe ich keinen geeigneten Strand entdeckt.

Bilder folgen…