
PC-Suite unter Linux Teil2
22. Juli 2008Nach den ersten gemischten Erfahrungen mit der Virtualisierung von WindowsXP innerhalb von Linux,
gings heute weiter.
Also Virtualbox war zwar recht schnell, aber die PC-Suite Software läuft nur eingeschränkt.
Qemu, ein anderes Virtualisierungsproggie, ist mir zu langsam und zu unübersehbar.
Ich konnte hier nicht mal einen Internetzugang erreichen.
Und nun das Aha -Erlebnis: VMware !!!
Die Installation machte ich wie bei Ubuntuusers beschrieben.
Man muß vor der Installation allerdings sich registrieren.
Einziges Problem war, daß die Kompilerversion nicht passte.
Also schnell die in vmware enthaltene libgcc_s.so1 (findet sich in /usr/lib/vmware/lib/libgcc_s.so.1/)umbenennen,
z.B. als libgcc_s.so1.bak und von der Systemeigenen libgcc_s.so1 (findet sich in /lib) ein symlink auf
/usr/lib/vmware/lib/libgcc_s.so.1/libgcc_s.so1 legen.
Ich mache das immer im MidnightCommander (mc).
Startet nun VMware Server Console, so muß man bei Netztwerk Nat angeben, um Internet des Hostsystems durchzureichen.
Auch muß USB manuell angegeben werden, da es von Haus aus nicht angeschlossen ist.
Im Betrieb klappt sowohl die Installation als auch der Betrieb der PC-Suite, des Maploaders und die Installation des Nokia Software Updaters.
Die Verbindung zu meinem Nokia N95 klappt per Usb anstandslos.
Weitere Tests stehen noch aus, doch auch die Performance von WinXP ist herausragend gut im Vergleich zu den anderen Virtualisierungsprogrammen..
So ist z.B. die Benutzung der Webcam bei mir problemlos möglich.

