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Windows macht mich fertig

5. Juni 2008

Auf dem Laptop benutze ich fast nur Linux, aber auch Windows XP ist installiert.

Das brauche ich eigentlich nur, um die PC-Suite von Nokia laufen zu lassen und  gelegentlich Siedler4 zu spielen.

Praktisch nie installiere ich etwas, und der Virenscanner ist auf dem aktuellen Stand.

Die Installation ist spartanisch und fast unbenutzt, in der Systemsteuerung gibt es keine Fragezeichen.

Und nun freezed mir das blöde Windows von einem Tag auf den anderen dauernd ein.

So ein Mist!

Das ist nicht vergleichbar mit Linux. Die Qualität des Bedtriebssystems schneidet im Vergleich so etwas von schlecht ab…

Selbst Computeranfänger können heutzutage wesentlich erfolgreicher und besser mit Linux arbeiten.

Windows ist wirklich sowas von gestern und eben nicht nur für Computerfreaks!

Wird endlich Zeit, das man auf diese Windows Baustelle verzichtet.

Bei mir heist das nur warten, bis Nokia für Handy Firmwareupdates was anbietet, das ohne Windows läuft.

Oder lieber jemand dafür zu bezahlen damit er mir das Handy updated.

Immer noch besser als ca. 50Euro pro neuem Rechner für so ein unbrauchbares Betriebssystem hinzulegen.

Meine Kids brauchen auch zum Zocken schon lange kein Win mehr, Lin bietet da genug.

Schmeißt doch Windows endlich dahin, wo es schon lange hingehört, auf den Schrottplatz.

Wer will denn heute noch für etwas bezahlen, das in wesentlich besserer Qualität gratis angeboten wird?

Bin wirklich sauer wegen meiner Zeit und Ressourcenverschwendung.

Vor allem, da in Indonesien online teuer und zeitaufwendig ist, und daher Reparaturversuche aufwendig.

Dabei verwende ich nicht mal Vista, bei dem alles noch schlimmer sein soll…

Mensch Leute, je mehr User sich von Microsoft verabschieden, um so besser wird auch die Unterstützung der hardware durch die Hersteller a la Nokia.

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Mehr Platz auf dem Schreibtisch

4. Juni 2008


Finde einen Unterschied zwischen den beiden Schreibtischen.

Richtig, auf dem zweiten ist wesentlich mehr Platz.
Und das liegt nicht am platzsparenden Flatscreenmonitor,
der den alten Röhrenmonitor endlich ersetzt hätte.

Neenee, die wahren Rätseltüftler haben es längst erkannt,
Ich reihe mich (mal wieder) in die Riege der militanten Nichtraucher ein.
Über 30 jahre massiver Tabakgebrauch ruinierten meine Bronchien.
Damit die nächtlichen Erstickungsanfälle etwas gemildert werden,
um den Kindern ein besseres Vorbild zu werden,
und damit der Schreibtisch endlich aufgeräumter wirkt,
gab es keine Alternative mehr.

Schade,
Gudang Garam und Reval,
L&M und Muskote.
Ich hatte euch geliebt,
doch ihr habt mich nur benutzt und wolltet nur mein Geld.
Schnief.

Und so sehe ich am verräucherten Horizont nicht etwa des Marlboromanns Fluppen am Lagerfeuer verkokeln,
sondern blicke in eine hellerleuchtete, klare und zuversichtliche Zukunft
mit reichlich TBC-Röntgenaufnahmen und Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.

Anstelle von Zigarren, Joints und stangenweise zollfreien Zigaretten,
träume ich nun von Schokolade, Nachtisch und Bier in Strömen.
(das ist mir für die nächsten 5Tage nämlich auch verboten…)

Naja, immerhin ist mehr Platz am Arbeitstisch…

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Schwärzester Strand der Welt

3. Juni 2008

Nahe Tabanan, etwas nördlich von Tanah Lot, in Südwest Bali, befindet sich der dunkelste Strand der Welt.

Pechschwarzer feiner Lavasand erstreckt sich auf einen etwa 3km langen Strandabschnitt.
Der Sand funkelt und glitzert-und färbt nicht ab.
Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art.

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Kriminalität in Bali

1. Juni 2008

Nun sind wir fast zum Opfer geworden.
Letzte Nacht hat ein Einbrecher versucht, bei uns einzusteigen.
Er befand sich schon im hell erleuchteten Garten.
Heute haben wir uns bei Nachbarn umgehört, und in so ziemlich allen Häusern der Umgebung,
in denen Europäer leben,
gab es innerhalb der letzten 12 Monate mindestens einen Einbruch.
Nun werden wir doch einen Wachmann einstellen müssen.
Eigentlich sind Eigentumsdelikte nicht verwunderlich.
Einfache Angestellte und Arbeiter müssen hier mit weniger als einem Euro pro Tag ihr Leben fristen.
Bei den steigenden Lebensmittelpreisen ist dies nicht mehr nahe am Hunger,
sondern bereits darin.
Die Balinesen sind ein sehr lebensfrohes Völkchen und keine Revoluzzer.
Die Not ist gut versteckt und kaum sichtbar.

Gewaltdelikte kommen kaum vor, anders als in den östlicheren Provinzen.

Taschendiebstahl ist in Bali selten.
Am ehesten kann einem das in den öffentlichen Minibussen in Denpasar passieren.

Betrügereien dagegen sind in Indonesien an der Tagesordnung.
Wer Geschäfte mit Indonesiern macht, sollte eins wissen:
Man darf dem besten Freund, der neuen Freundin, ja sogar dem Bruder oder der Schwester, in Geldangelegenheiten nicht trauen.
Auch keiner Amtsperson wie Anwalt oder Notar oder erst recht nicht der Polizei.
Auch niemals jemandem vertrauen, mit dem man schon gute Erfahrungen gemacht hat.
Auf keinen Fall eine Vorleistung erbringen, sondern nur jemand einen (relativ)größeren Betrag anvertrauen, wenn man einen Pfand hat.
Klar kann man Jemanden zum Zigaretten kaufen schicken, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit den Fluppen wieder kommen, nicht mit dem Euro davonlaufen.
Anders ist es aber bei Beträgen, die den Monatslohn übersteigen, also sagen wir mal ab 30.- Euro.
Freundschaft bedeutet hier nicht Ehrlichkeit.
Indonesier haben zweifelsohne einige stark ausgeprägte menschliche Werte.
Ehrlichkeit gehört leider nicht dazu.

Eigentlich bin ich gar kein Freund von pauschalen Zuweisungen von Eigenschaften an eine ganze Gruppe oder Nation.
Jedes Individuum ist doch verschieden.
Trotzdem lehrt mich die Erfahrung hier:
Lieber Keinem bei Geld trauen, auch wenn man dem Einen, einzigen ehrlichen unter 100 Kandidaten unrecht tut.
99 Mal betrogen zu werden ist einfach zu viel.

Wenn man dies weis, und prinzipiell niemand vertraut, kann man ohne weiteres hier sein Geld verdienen.

Nicht kriminell ist das Kommissionsbuiseness, auch wenn es Europäern sauer aufstoßen kann.
In Bali ist es üblich, daß der Vermittler einen Aufschlag auf Preise macht.
Mit Vermittler ist aber nicht ein Makler gemeint, sondern einfach jeder, der einem eine Besorgung macht.
Bietet der eng befreundete Nachbar an, billig ein Spanferkel zu besorgen, da seine Nichte als Metzgerin arbeitet,
so wird der Sonntagsbraten nicht billiger, als wenn man ihn selber kauft, sondern durch die Kommission teurer!
Diese Kommissionen werden auf alles aufgeschlagen, vom Eintrittsgeld bis zum Grundstück.
Daher stets Ämtergänge oder Besorgungen selber machen oder aber sich nicht wundern…

Eine ausdrückliche Warnung muß gegen die kleinen Geldwechsler in Kuta ausgesprochen werden.
KEIN EINZIGER gibt die ausgeschilderten Kurse, sondern versucht auf die eine oder andere Art zu betrügen.
Die Tricks gehen bis zum verwenden manipulierter Taschenrechner!
Wer Geld wechseln will, sollte daher zu Kuta Central gehen oder einer Bank.
Mehr zum Thema Betrug in Bali findet man hier:
Fugly Bali
Club mbargo
Googelt einfach mal nach “Bali scam”…
Wer offenen Auges reist, wird aber diese Schattenseiten im Paradies gar nicht bemerken.

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Benzinpreiserhöhung

26. Mai 2008

Die indonesische Regierung in Jakarta hat es tatsächlich getan:
Der staatlich festgelegte Benzinpreis ist von 4500IR auf 6000IR erhöht worden.
Umgerechnet in Euros ist das eine Erhöhung von ehemals 30cent auf immerhin 45cent.
Das Land, das erst kürzlich den Weltklimagipfel zu Gast hatte,
beginnt also nun sich lansam aber sicher von der Subventionierung des Sprits abzuwenden.
Ich finde das gut, schon allein der Umwelt zu liebe.
Die Bürger hier sehen das etwas anders.
In den großen Städten finden täglich Demonstrationen statt.
Denn mit dem Spritpreis verteuert sich natürlich auch alles andere, Lebensmittel sowieso, aber auch andere Güter des täglichen Bedarfs.
Und so ziemlich alle Shopkeeper erhöhen just nun die Preise mit dem Hinweis auf den neuen Benzinpreis.
Angesichts des ausufenden Verkehrs und der Spritfresserautos hier, finde ich den Sprit immer noch viel zu billig.